[10+6] Nähblog Contest: Kathrin für Rheinland-Pfalz

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Na gut.
Dann bewerbe mich nun feierlich auf den letzten Drücker zum Nähblog Contest. wedelwedel
Mal ganz unter uns, für ein anderes Bundesland würde ich ja nicht mitmachen. Da ich aber das große Glück habe in der wunderschönen Pfalz zu wohnen, wäre es mir eine Ehre, dieses besondere Fleckchen Deutschlands hier würdig zu vertreten.
Bei uns gibt es nicht nur sagenhafte Landschaften und qualitativen, leckeren Wein, nein, es gibt auch viel Kreativität, des fängt schunn bei de Sprooch ah! Und wenn man alles kombiniert, dann hach dann kann man ja nur auf gute Ideen kommen.

In diesem Sinne hau ich mal meinen Fragebogen raus:

[10 Fakten]

Name: Kathrin
aus: Frankenthal, Rheinland-Pfalz
bloggt seit: Juni 2014
auf: www.wedelblog.de
näht mit: Brother QX 3700 und Bernette 610D
ich in drei Worten: ehrgeizig, neugierig und natürlich wedelig
mein Lieblingsplatz: im Arm von meinem Mann
daran arbeite ich gerade: Ralph Rucci Coat V1419 und Gabriola Skirt
hier lese ich regelmäßig:
bei Bloggerpartys wie MMM und RUMS,
Und natürlich schaue ich gerne bei Blogs vorbei, darunter:
lladybird, diary of a chain stitcher, diverse Blogs von Indie Pattern Companys, fröbelina, roetsch, jeder kann nähen und noch ganz viele mehr
Dann lese selbstverständlich auch die burda, denn da habe ich in meiner Anfangseuphrie ein Jahresabo abgeschlossen

mein motto: Was du noch nicht kannst, kannst du dazulernen.

[6 Fragen]:

  1. Was ist deiner Meinung nach das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Blogs?
    Authentizität. Ich mag am liebsten Blogs, die echt sind, bei denen man die Menschen dahinter kennen lernen kann. Spannend ist nicht nur, was die Leute können, sondern eben auch, warum sie es können, wie sie es gelernt haben und wann, bzw. zu welchem Zweck sie es einsetzten.
  2. Woher schöpfst du Inspiration und den Mut und die Dinge immer wieder neu anzupacken?
    Mut habe ich grundsätzlich, weil ich nie Angst habe, etwas falsch zu machen. Meiner Meinung nach kann jeder alles, es ist nur eine Frage der Zeit und der Versuche.
    Beim „Neu anpacken“ kommt mein Ehrgeiz zum Vorschein gepaart mit meinen Ideenreichtum. Ich muss nämlich alles erst mal fertig machen und gebe so gut wie nie auf. Ich freue mich also zum Teil so dermaßen darauf, etwas fertig zu machen, dass das „neu anpacken“ sozusagen die Belohnung für das fertige Projekt ist.
    Aufs nähen bezogen hole ich mir natürlich viel Inspiration auf anderen Blogs, aber auch in Kaufhäusern und auf der Straße.
  3. Welches sind deine 3 Lieblingsprojekte von anderen Usern?
    Puh, das ist echt schwer. Da möchte ich mich ungern festlegen, weil ich mir wenige Sachen speichere.
  4. Was hat dir bei deinem Start ins Bloggerleben geholfen?
    Ich habe wenig Respekt vor technischem Kram und auch schon zu Studienzeiten immer mal wieder einen Projektblog geführt.
    Dann haben meine Freundin Nicole und ich ziemlich zeitgleich mit dem Nähen begonnen und sind dadurch auf viele Blogs gestoßen. Klar, dass wir zwei Hühner dann auch direkt mitmischen wollten. Leider kommt Nicole aus zeitlichen Gründen immer weniger zum bloggen, obwohl sie weiterhin viele schöne Dinge für ihr Töchterlein zaubert.
  5. In welchen Situationen stößt du an Grenzen bei deiner Arbeit?
    Ich nehme die Näherei nicht so ernst, ich mache mal hier ein halbes Stündchen und da ein halbes Stündchen. Ich habe keine Ambitionen dazu, meine Kleidung komplett selbst zu nähen (dafür shoppe ich auch echt zu gerne!), ich möchte einfach ein bisschen werkeln und am Ende etwas Schönes haben. Allerdings bin ich aber auch ein ehrgeiziger Mensch, der alles perfekt haben möchte. Das steht manchmal in Konkurrenz zueinander. Und wenn ich so einen Anflug bekomme, lege ich besser alles erst mal ein bisschen zur Seite.
  6. Auf welches Projekt bist du besonders stolz?
    Auf mein erstes Hawthorn, auch wenn das zweite viel besser gelungen ist. Mit diesem Kleidchen hab ich mich selbst von der Anfänger- auf die Fortgeschrittenen-Stufe erhoben, habe viel geflucht, viel aufgetrennt, aber am Ende ein schönes Stück in den Kleiderschrank hängen dürfen.
    Stolz bin ich auch, dass ich mich an das Projekt Wintermantel traue.

 

Dein Tipp für Beginner:
Ich bin ja Beginner und kann daher ganz einfach sagen: Ran an den Speck!
Kein Respekt vor irgendwas, weder vor der Maschine, noch vor Schnittmustern noch sollte man sich von tollen Projekten von anderen einschüchtern lassen. Ja klar, es kann vieles schiefgehen, aber na und? Passiert doch nichts schlimmes, wenn man mal ein Projekt in die Tonne tritt.
Nähen ist (wenn es nicht der Beruf ist) ein Hobby und Hobbys kosten Geld. Umso schöner, wenn man am Ende sogar einen Output hat. In meinem Fall sind das Klamotten. Ein Zocker an der Konsole gibt ähnlich viel Geld aus, hat aber am Ende keine schönen Klamotten. Ha!

Ein bisschen was handfestes:

  • „sichere Dinge“ und Herausforderungen abwechselnd nähen
    Nach einem schweren Projekt braucht man nämlich schnell mal was einfaches, was die Motivation oben hält und die eigenen Fähigkeiten bestätigt.
  • Als Herausforderung nur Dinge betrachten, die nicht mehr als eine neue Fertigkeit mit ins Spiel bringen. (Bei diesem Projekt lerne ich Knöpfe zu nähen, beim nächsten lerne ich Reißverschlüsse einzunehmen, etc,)
  • Dinge fertig machen.
    Aufgeben ist nämlich doof. Man lernt nur dann fürs nächste Mal, wenn man alle Schritte einmal durchgegangen ist. Und ihr glaubt gar nicht, wie schön manche Sachen nach dem dritten Auftrennen derselben Naht noch werden können!
  •  Shoppen!
    Man muss leider (gottseidank) auch ein bisschen einkaufen und Geld ausgeben. Am Stoff kann man vielleicht am Anfang noch sparen, aber nicht am Zubehör. Mit einer stumpfen Schere schneidet es sich schlecht und wenn das Garn alle 3 Stiche reißt, kommt man nie zum Ende.
    Von guten oder schlechten Maschinen möchte ich jetzt gar nicht erst reden. Erfüllt euch von Zeit zu Zeit ein paar Wünsche, was Zubehör angeht. Sobald die Helferlein zum Einsatz kommen und Dinge vereinfachen, steigt auch die Motivation.

Boah, ganz schön lang geworden. Das liest ja eh keiner. Und falls doch möchte ich noch anmerken, dass fröbelina an dieser Anmeldung schuld ist.Beschwerden bitte direkt an sie 🙂

Bis dann!
Kathrin

8 thoughts on “[10+6] Nähblog Contest: Kathrin für Rheinland-Pfalz

  1. 1

    Hallo, so sehe ich es auch! Ran an den Speck. Meine erste selbst genähte Hose (vor fast 20 Jahren…) hatte 2 Beine, ja ja! Aber eins mit der rechten Stoffseite außen und eins mit der Linken außen. Grins. 10 Jahre später habe ich mein komplettes Outfit für meine standesamtliche Trauung aus Seide selbst geschneidert.
    Ich finde es toll, dass Du keine Angst hast, und einfach machst. Das ist Freude am Nähen. Und diese Freude schwappt auch immer wieder zu mir über wenn ich Deine Beiträge lese. Echt. Dankeschön! 🙂

  2. 2
    Fröbelina sagt:

    Wie das liest ja eh keiner?! Pffffff! Du wirst ausgewählt und dann lesen das echt viele, dann wirst du nämlich vorgestellt! So siehts aus! 😉 Ich finde deinen Blog echt klasse, vor allem wenn man mal bedenkt wie kurz du erst bloggst und nähst! Wenn man sich deine Projekte ansieht möchte man gar nicht meinen dass du das nicht schon ganz lange machst 🙂 Das Interview gefällt mir natürlich sehr, ich finde mich in deinen Antworten wieder! Und danke fürs Verlinken du Liebe 🙂 Mach weiter so!
    Katharina

  3. 3
    roetsch sagt:

    Und noch eine, die das gelesen hat. Viel Glück und danke fürs Verlinken. Ich finde auch, dass du wahnsinnig schnell Fortschritte beim Nähen machst. Man sieht deinen Kleidern und deinem Blog an, wie viel Freude dir das Nähen macht.
    Liebe Grüße
    Carmen

    • 3.1
      superkatinka sagt:

      Danke, das hört man gerne!
      Und klar hab ich dich verlinkt, ich les ja auch gerne bei dir 🙂
      Viele Grüße!

  4. 4

    Ich mag Deine Einstellung und sehe es auch so, dass man sich Herausforderungen stellen sollte und richtig missglücktes auch mal entsorgt werden darf ohne Reue. Viel Glück beim Wettbewerb.

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